Im Hinblick auf den Erhalt der Wälder und Bäume hat die Stadt verschiedene Prioritäten festgelegt und Projekte erarbeitet, um die Widerstandsfähigkeit des Waldbestands und der damit verbundenen Ökosysteme zu stärken. Die geplanten Maßnahmen knüpfen an die Beobachtungen der Administration de la nature et des forêts (Naturverwaltung, ANF) an, die seit mehreren Jahrzehnten eine Verschlechterung des Gesundheitszustands der Bäume feststellt.

Es wird darauf hingewiesen, dass die luxemburgischen Wälder, die größtenteils Buchen und Eichen umfassen, besonders anfällig für Wetterereignisse im Zusammenhang mit dem Klimawandel sind. So weisen fast 60 % der Buchen bereits Folgeschäden aufgrund von Trockenheit auf. Den Prognosen zufolge ist in den kommenden Jahren noch mit einer Zunahme der Intensität, Dauer und Häufigkeit von Trockenphasen zu rechnen.